"(...) Die Sinfonie Nr. 101 D-Dur „Die Uhr“, ein Meisterwerk des in Esterházy zurückgezogenen, strahlte umwerfende musikantische Lust aus. Keineswegs zimperlich ging man um mit den trompetendurchstrahlten Passagen wie mit den drängenden Tempi, konzentriert erhalten blieb die Spannung im langsamen Satz und im Menuett, obwohl gerade denen ein wenig mehr Gelassenheit gut zu Gesicht gestanden hätte. (...) Und dann noch spielte Antje Weithaas das Violinkonzert D-Dur op. 61 von Ludwig van Beethoven. Letztmals von Anne-Sophie Mutter als eine Ikone des klassischen Idealismus‘ auf den Sockel gestellt, bröckelt das Denkmal nunmehr zugunsten eines lebendigen Umgangs mit dem Hinterlassenen und dessen zeitgemäß neuer Bewertung. Die Spontanität des Augenblicks gewinnt an Bedeutung und damit der Blick auf Teile und Abschnitte. Auch das Tempo wird dem momentanen Empfinden unterworfen, impulsive Veränderungen sind an der Tagesordnung. Wer freilich einen solchen Überblick besitzt und dazu noch solch vorzügliche technische Grundlage, der ist für die zeitgemäße Erneuerung dieser Ikone geradezu prädestiniert."                                                                                                Thüringer Allgemeine Zeitung                                                   

 

 

"...Beeindruckend sind die rasant schnellen Tempi, in denen Rische und die fabelhafte Kammersymphonie Leipzig unter Leitung von Konzertmeisterin Katharina Sprenger in den schnellen Sätzen vorlegen. Da sprudelt die Musik im a-Moll-Concerto von 1750 spritzig und mitreißend aus den Boxen. Man hört, mit was für einer brillanten Technik Rische ans Werk geht und wie eingespielt er mit dem Leipziger Kammerorchester ist."                 Ruhrnachrichten

 

 

"...Mit Benjamin Brittens verspielter "Simple Symphony" eröffnete die Kammersymphonie Leipzig die diesjährige Konzertreihe. Kraftvoll und fidel agierten die achtzehn Streicher des Ensembles miteinander und beschworen einen warmen, satten Klang herauf. Insbesondere beim "Playful Pizzicato" zeigten sie großen Spaß an der Lebhaftigkeit des Stücks. Die rumorenden Celli gaben besonders temperamentvolle Impulse, die Virtuosität der Bratschen wurde durch aufsteigende Kolophonium-Wölkchen sogar augenscheinlich. Mit dezenten, unaffektierten Gesten leitete der Geiger und Dirigent Daniel Stabrawa die Kammersymphonie vom ersten Pult aus. (...)  In ihrer Interpretation bewiesen die Kammersymphoniker neben feuriger Expressivität und Feinsinn für geradezu intim wirkende Klangnuancen also auch ihr schauspielerisches Talent."                                                                               Thüringische Landeszeitung

 

 

 

"Es grenzt nahezu an ein Wunder, wie sich die Klangfarben von Orchester-Streichern und Solist ergänzen und sich gemeinsam dem stürmischen Wechelspiel überlassen. (...) Eine Aufnahme, die zu den diskografischen Pioniertaten geört und hoffentlich viele Veranstalter davon überzeugt, wie eigenständig diese Musik ist - und wie dankbar für ein Publikum, das sich gerne einmal überraschen lassen möchte."        SWR, CD-Tipp C.P.E. Bach Piano Concertos

 

 

 

" ...A match made in heaven is the combination of  the piano  and Kammersymphonie Leipzig allowing the music to shine through. Customarily playing without a conductor or director  the Leipzig chamber orchestra is steadfastly responsive to the soloist. They display a fresh vibrant feel..."                                         MusicWeb international

 

 

 

"Avec ce disque rassemblant trois nouveaux concertos pour clavier de Carl Philipp Emanuel Bach, Michael Rische réalise son quatrième volume consacré aux concertos de ce compositeur, toujours épaulé par la Symphonie de chambre de Leipzig. (...) L’orchestre est à la fois nerveux et attentif, jouant à plein les effets de surprise et les côtés tranchants de la partition sans pour autant jamais être brutal..."                                                       Concerto'Net